Lucy und die Verlockungen

Lucy ist hin und her gerissen. Sie liebt die Arbeit, die sie machen darf, und fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz auch total wohl. Das positive Feedback motiviert sie zusätzlich, und so kann sie sich vorstellen, noch lange in dem Betrieb zu bleiben. In ihrem Leben gibt es aber noch ihren Freund und ihre Freude daran, Party zu machen. Ihr Freund ist ganz anders als die zuverlässige und gewissenhafte Lucy, die von ihren Eltern gelernt hat, dass man sich reinhängen muss, wenn man es im Leben zu etwas bringen will. Er nimmt Drogen, lebt in den Tag hinein. Ohne festen Job und mit einem dubiosen Freundeskreis ist er der Gegenpol zur ehemaligen Muster-Studentin Lucy. Sie tanzt für ihr Leben gerne - auch ohne Drogen genießt sie es, frei zu sein in der Disco und entdeckt ihre Weiblichkeit. Es gefällt ihr, wie sie nicht nur von ihrem Freund begehrt wird, sondern alle im Club sich nach ihr umdrehen.

Leider kommt es durch ihr ausschweifendes Partyleben immer wieder zu Konflikten bei der Arbeit. Kollegen haben sich schon öfter gefragt, warum sie immer so müde ist. Gleichzeitig bekommt sie doch immer wieder tolles Feedback - auch vom Geschäftsführer direkt. Lucy hat Potenzial. Wenn doch nur ihr Freund mit seinem Bad-Boy-Image nicht so faszinierend und ein derart charmanter Typ wäre, der sie umschmeichelt. Auch sexuelle Abenteuer sind mit ihm möglich, wie sein Besuch bei der Arbeit, als sie sich für einen Quickie auf der Toilette getroffen haben. Das alles ist sehr aufregend für Lucy. Allerdings muss sie sich entscheiden, wie sie langfristig ihre Prioritäten ordnet, damit sie die Chancen, die sie sich im Job erarbeitet hat, nicht wieder verbaut. Für Lucy fühlt es sich wie Engelchen und Teufelchen auf ihren Schultern an, doch sie will sich einfach nicht entscheiden. Noch nicht.